Geithain (umgangssprachlich: Geidn) ist eine Kleinstadt im Süden des Landkreises Leipzig.

1833 wurde in Geithain eine bürgerliche Städteordnung eingeführt. Die Wählerliste zur Wahl des Stadtrats enthielt die Namen von 349 Bürgern und 61 Tagelöhnern, Frauen waren nicht wahlberechtigt. Allerdings konnten die Wähler nach dem neuen Wahlrecht nur 30 Wahlmänner wählen, die wiederum die Stadtverordneten wählten.[14] Die Stadt zählte zu dieser Zeit 2975 Einwohner, davon 64 Leineweber, 26 Schneider, 146 Tagelöhner und Handwerker.

1853 erfolgte die Gründung der städtischen Sparkasse. Im Jahr 1855 wurde in der Stadt die erste öffentliche Straßenbeleuchtung eingerichtet. Zunächst mit Petroleum betrieben, wurde sie 1904 auf Gas umgestellt und schließlich 1911 durch eine elektrische ersetzt. 1861 wurde im Königreich Sachsen die Gewerbefreiheit erlassen. Daraufhin lösten sich in Geithain die alten Innungen der Leineweber, Gerber, Seiler, Kürschner und Böttcher auf. Im gleichen Jahr erschien die erste Ausgabe der Zeitung „Geithainer Wochenblatt“, die bis 1943 herausgegeben wurde. Geithain lag bis 1856 im kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Rochlitz. Ab 1856 gehörte der Ort zum Gerichtsamt Geithain und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Borna.

Nachdem 1869 mit dem Bau des Bahnhofsgebäudes begonnen wurde, erfolgte am 8. April 1872 mit der Eröffnung der Bahnstrecke Neukieritzsch–Chemnitz der Anschluss an das sächsisch-bayerische Eisenbahnnetz. Schließlich wurde 1887 die Bahnstrecke Leipzig–Geithain-Chemnitz eröffnet. Mit dem Abzug des 2. Königlich-Sächsischen Ulanenregimentes Nr. 18 nach Leipzig endete am 1. April 1897 die über 200 Jahre währende Garnisonszeit der Stadt. In der ehemaligen Reithalle der Geithainer Garnison wurde 1898 das noch heute bestehende Geithainer Emaillierwerk errichtet.

Am 29. Oktober 1925 wurde die Paul-Guenther-Schule eingeweiht. Mit ihrem 36 m hohen Turm ist sie heute einer der markantesten Punkte in der Silhouette dieser Stadt. Der Schulbau erfolgte auf Anregung des Schuldirektors Louis Petermann (Ehrenbürger der Stadt, * 13. August 1870, † 22. März 1964), der sich angesichts der schlechten räumlichen und baulichen Verhältnisse im alten Schulgebäude an Paul Guenther, mit der Bitte um Stiftung einer Schule wandte.

Im Zweiten Weltkrieg 1939–1945 hatte die Stadt 219 Tote zu beklagen. Allein 13 Personen kamen am 13. April 1945 beim einzigen Luftangriff auf die Stadt ums Leben. Das Ziel der Tiefflieger bei diesem Angriff war der Bahnhof. Am 14. April 1945 endete für Geithain mit dem Einzug der amerikanischen Truppen der Zweite Weltkrieg.

Im Verlauf der Verwaltungsreform in der DDR wurde Geithain 1952 Kreisstadt. 1969 erfolgte nach zweijähriger Bauzeit die Eröffnung des städtischen Freibades. Im selben Jahr wurde auch die Poliklinik eingeweiht. 1986 begingen die Bürger Geithains die 800-Jahr-Feier der Stadt. Mit dem Reformationsgottesdienst am 31. Oktober 1989 und der im Anschluss stattfindenden Demonstration begann auch in Geithain die politische Wende.

1994 erfolgte die Eingemeindung von Syhra und Niedergräfenhain. Im selben Jahr, am 1. August 1994, verlor Geithain mit der Schaffung des Landkreises Leipziger Land den Status als Kreisstadt. 1995 wurde der Ort Nauenhain eingemeindet. Am 1. Januar 2002 schloss sich die Gemeinde Narsdorf mit Geithain zu einer Verwaltungsgemeinschaft zusammen. Am 1. Juli 2017 wurde Narsdorf nach Geithain eingemeindet und die Verwaltungsgemeinschaft damit aufgelöst.

(Quelle: Wikipedia)

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